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Allgemeine Ablage

Limited gründen: Haftung, Startkapital, Anmeldung und Gründung

Existenzgründer wählen die englische Limited als Form einer Kapitalgesellschaft, da kein Mindestkapital eingesetzt werden muss im Gegensatz zur deutschen GmbH, die ein Mindestkapital von 25.000 Euro vorsieht und dennoch eine weitmögliche persönliche Haftung bei Geschäftstätigkeiten ausschließt. Die Alternative zur englischen Limited ist in Deutschland die sogenannte Kapitalgesellschaftsform UG. Das Startkapital bei der Limited beträgt lediglich ein britischer Pfund und ermöglicht internationale Geschäfte, bei der die Gesellschafter in der Regel nur in Höhe ihrer Einlage haften.

Eine eigene Limited gründen

Die wichtigsten Informationen für die Anmeldung einer englischen Limited von Deutschland aus und wie flexibel Sie mit Ihrem Firmensitz von Deutschland oder England aus umgehen können, um nicht in die Gebührenfalle zu tappen.

  • Kein Notar notwendig: Bei der Gründung einer Limited ist keine notarielle Beglaubigung notwendig wie etwa bei einer GmbH-Gründung. Der Weg zum Notar fällt demnach also weg.
  • Gebühren für englischen Unternehmenssitz: Wenn Sie eine englische Limited gründen muss eine Büroadresse in England bestehen. Diese wird meist von einem Dienstleister angeboten, welcher ein paar hundert Euro im Jahr an Gebühren dafür verlangt. Dieser Dienstleister übernimmt auch meist den gesamten Anmeldeprozess im englischen Unternehmensregister.
  • Die englische Limited kann auch in Deutschland sitzen: Ein Unternehmenssitz in Deutschland kann für eine englische Limited ebenfalls geltend gemacht werden. Dann fallen aber Gebühren für einen Notar an, welcher dann von Deutschland aus zwingend notwendig ist, da eine Handelsregisteranmeldung für den deutschen Bereich unumgänglich ist.
  • Wählen Sie völlig frei Ihren Unternehmensnamen: Bei der Gründung einer Limited dürfen Sie natürlich Ihren Unternehmensnamen völlig frei wählen. Dieser muss jedoch den Titel „Limited“ beinhalten, um die Unternehmensform auszudrücken.

Limited gründen: Steuern, Rechte und Organe

Anders als bei einer GmbH unterliegen Sie nun englischen Rechten. Besonders zu beachten sind hier natürlich die Steuerrechte, welche Sie als Geschäftsführer unbedingt einhalten sollten, damit Ihre persönliche Haftbarkeit bei Ihrer Geschäftstätigkeit völlig ausgeschlossen werden kann. Ist Ihr Unternehmenssitz in Deutschland, bezahlen Sie in Deutschland Ihre Steuern und sind in England veröffentlichungspflichtig.

  • Strenge Steuerkontrollen in England: Verstöße gegen Veröffentlichungsfehler werden in England besonders streng geahndet, deshalb sollten Sie bei steuerlichen Problemen auf jeden Fall auf einen Wirtschaftsprüfer und ggf. auf einen englischen Anwalt zurückgreifen. Sie sollten diesen Faktor vor einer Limited-Gründung beachten, da dieser Punkt eine echte Kostenfalle sein kann.
  • Deutschansäßige Gründungen bezahlen in Deutschland ihre Steuern: Wer eine Limited in Deutschland über einen Notar gegründet hat muss seine Steuern in Deutschland bezahlen und erspart sich somit eventuelle Rechtsstreitigkeiten mit den Steuerorganen in England. Spezielle Wirtschaftsprüfer in Deutschland haben sich auf diese Wirtschaftsform spezialisiert und übernehmen für reguläre Abrechnungskonditionen die Prüfung des Jahresabschlusses und klären auch etwaige Fragen zur Rechtsform.
  • Ganz normaler Selbstständiger in Deutschland: Wer eine Limited in Deutschland gründet bezahlt auch in Deutschland die regulären IHK-Beiträge und fällt wie auch mit einem regulären deutschen Gewerbe mit einer Gewerbeanmeldung in ein Selbstständigkeitsverhältnis mit deutschem Sitz.

Limited gründen: Vor- und Nachteile

Wie bei allem im Leben gibt es auch bei der Limited Vor- und Nachteile. Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Vorteile, aber auch die wichtigsten Nachteile zur Rechtsform der Limited zusammengetragen.

Die Vorteile einer englischen Limited

  • Startkapital gering: Ein wesentlicher Vorteil für Unternehmer, die eine Limited gründen, besteht darin, dass zur Gründung nur ein Mindestkapital von einem Pfund erforderlich ist.
  • Kein Notar: Wenn Sie eine Limited gründen, wird ein Gesellschaftsvertrag in einfacher Schriftform ohne notarielle Beglaubigung benötigt.
  • Gründung innerhalb von 10 Tagen erledigt: Ein weiterer wesentlicher Vorteil für Unternehmer, die eine Limited gründen, ist die kurze Gründungsdauer, die in der Regel nicht länger als 10 Werktage beansprucht.
  • Gesellschafter und Geschäftsführer kann die selbe Person sein: Ein Vorteil, den die Limited mit der GmbH teilt, ist, dass die Funktionen des Geschäftsführers und Gesellschafters von ein und derselben Person besetzt werden können.

Die Nachteile einer englischen Limited

  • Jahresabschluss in englischer Sprache: Ein Nachteil für Unternehmer, die eine Limited gründen, besteht in den strengen englischen Publizitätspflichten wie die Erstellung des Jahresabschluss und des Geschäftsberichts in englischer Sprache.
  • Kosten der englischen Postadresse: Zudem fallen Gebühren für die Postadresse in England durch einen Dienstleister an, welcher die Post zudem auch an Sie weiterleiten muss, da Sie für die Behörden in England natürlich postalisch im eigenen Land erreichbar sein müssen.

Hilfe und Unterstützung vom Arbeitsamt bei Selbstständigkeit

Nicht nur zur Gründung einer neuen Existenz vergibt das Arbeitsamt in Deutschland finanzielle Stützen. Auch wenn es mal nicht so gut läuft in der eigenen Selbstständigkeit kann ein selbstständiger Unternehmer im Sozialstaat einen Ausgleich in Form von Geldmitteln beantragen, denn jeder Mensch in Deutschland hat das Recht darauf sich Essen und seinen Lebensunterhalt bezahlen zu können. Dieses Verfahren wird „Aufstockung“ genannt und bei Selbstständigen mit viel Bargeldfluss wird das massiv ausgenutzt. Außer der Steuerhinterziehung vermuten Experten der Bayernpartei einen jährlichen Schaden in Milliardenhöhe durch die sogenannten „Aufstocker“ in ganz Deutschland, welche die Finanzmittel vom Staat als Schmarotzer missbrauchen, wie die Bayernpartei in einem Bericht schreibt.

Aufstockung für Selbständige mit Geld vom Arbeitsamt

Wenn das eigene Einkommen in der Selbstständigkeit nicht reicht
Jeder Mensch in Deutschland hat das Recht sein Essen und auch seine Miete bezahlen zu können. Falls in der Selbstständigkeit das Einkommen mal nicht für das Existenzminimum reicht, gibt es die Möglichkeit die Differenz zum angerechneten Betrag für den Lebensunterhalt vom Arbeitsamt zu holen. Das ist wohl der große Vorteil von Deutschland,

denn Deutschland ist einer der bekanntesten sozialausgerichteten Länder und vergibt jährlich Milliardenbeträge in Form von Arbeitslosengeld „Hartz IV“ für Langzeitarbeitslose und Kurzzeitarbeitslosen im ALG-II-Programm. Das Aufstockerprogramm für Selbstständige wird über genau diese beiden Finanzhilfen für finanzschwache Menschen in Deutschland abgerechnet.

Wie viel Geld steht mir bei einer „Aufstockung“ zu?
Erstmal ist die Grundlagenberechnung für Ihre Unterstützung wichtig. Als Grundlage zur Berechnung wird Ihr Gewinn innerhalb der Selbstständigkeit genutzt. Der Gewinn wird vom Leistungsanspruch abgezogen und die Differenz wird Ihnen binnen 3 bis 6 Wochen ausbezahlt. Sie müssen zuvor eine Prognose für die nächsten 6 Monate aufstellen. Sollte der Betrag nach 6 Monaten zu hoch gewesen sein, da Sie mehr Gewinne erzielt haben als vorerst gedacht, müssen Sie den vom Arbeitsamt zu viel bezahlten Betrag zurück überweisen.

Der Existenzgründerzuschuss für Selbstständige

Insgesamt 2.000 verschiedene Fördermittel für Gründer in Deutschland.
Alle Förderungen mit speziellen Suchfunktionen finden Sie in der offiziellen Förderdatenbank vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter www.foerderdatenbank.de

  • Darlehen und Fördermittel für Existenzgründer: Diese Fördermittel zielen auf Neugründungen ab, welche entweder noch vor der Gründung sind oder kurz danach. Der KfW Gründerkredit kann beispielsweise zur Förderung für Existenzgründer bis drei Jahre nach der Gründung beantragt werden.
  • Fördermittel für Unternehmen während der Wachstumsphase: Hier steht die Finanzierung von Investitionen oder der Entwicklung von Produkten im Vordergrund der Förderung für Existenzgründer.
  • Förderung für Existenzgründer in Krisenzeiten: Damit Firmen in schwierigen Zeiten geholfen werden kann, wurden Fördermittel für Existenzgründer hierfür eingeführt.
  • Fördermittel für Nachfolgeregelungen: Um die Unternehmensnachfolge zu erleichtern, sind einige Förderprogramme und Fördermittel genau auf diese Situationen ausgerichtet.
  • Spezielle Fördermittel für Vorhaben wie beispielsweise Energieeffizienz: Fördermittel gibt es auch für die Förderung ganz spezieller Projekte und Vorhaben wie beispielsweise für Maßnahmen der Energieeffizienz.

Maxda – „Kredit für Selbständige“

Maxda für Selbständige


Maxda für Selbständige

Maxda ist kein klassisches Kreditinstitut. Maxda agiert als Online-Anbieter in Form eines Kreditvermittlers und arbeitet nach eigenen Aussagen mit verschiedenen Banken zusammen, um Ihnen mehr Chancen auf einen Kredit zu geben. Maxda setzt sich mit den Entscheidern der jeweiligen Banken zusammen und liefert diesen alle nötigen Unterlagen für eine möglichst positive Kreditentscheidung. Maxda verdient dabei an der jeweiligen Kreditvermittlung und auch an der Vermittlung einer Kreditratenausfallversicherung, welche bei jedem Kredit mit verkauft wird. Ein Kredit für Selbständige bei Maxda ist aktuell nur noch mit einem liquiden Bürgen möglich, welcher folgende Voraussetzungen erfüllen muss, damit eine Kreditentscheidung für Sie positiv ausfallen kann. Weitere Kreditanbieter aufrufen.

  • Kredit für Selbständige bei Maxda als 1. Antragsteller nicht mehr möglich.
  • Mindestens 18 Jahre alt müssen Sie oder Ihr Bürge sein.
  • Das Netto-Einkommen von Ihnen oder Ihrem Bürge muss bei mindestens 850 Euro liegen.

  • 4,6 von 5 Sternen bei 1.000 Erfahrungsberichten für Maxda

    Die Bewertungsplattform eKomi agiert als neutrale und unabhängige Plattform für Bewertungen von Firmen und Anbietern. Der Kreditvermittler Maxda ist dort ebenfalls gelistet und hat sich eine Bewertung von 4,6 Sternen von insgesamt 5 möglichen Sternen aus knapp 1.000 Stimmen gesichert. In Worten hieße diese Bewertung wohl „sehr gut“. In den Bewertungen

    wird meist der gute Service am Telefon für gut empfunden. „Sehr kompetente persönliche Beratung“ hieß es in einer Bewertung von gestern. Aber Maxda wird nicht immer nur hoch gelobt. In vielen Bewertungen wurden die Gebühren und Zinsen als „zu hoch“ bewertet. Auch die Wartezeit bei Kreditanfragen werden bei einigen Kommentaren bei eKomi angesprochen.

    „Kredit ohne Schufa“ wird bei Maxda immer wieder falsch verstanden
    Dass jemand in Deutschland einen Kredit erhält, ohne, dass eine Schufaabfrage über diese Person abgefragt wird, ist ein wirklicher Mythos. Auch die Aussage oder eher gesagt das Angebot „Kredit ohne Schufa“ von Maxda wird immer wieder falsch von Interessenten interpretiert. Bei diesem Angebot handelt es sich nicht um eine Kreditvermittlung bei dem negative Schufaeinträge ignoriert werden, viel mehr hat man beim Kreditantrag die Möglichkeit anzukreuzen, dass dieser Kredit nicht in der Schufa erwähnt wird. Zur Folge hat dieses kleine Kreuzchen beim Kreditantrag, dass sich die Gebühren und auch der effektive Jahreszinssatz immens erhöhen. Maxda rechtfertigt diese Maßnahme als Risikoausgleich, da die Gefahr auch größer wird, dass ein weiterer Kredit einer anderen Bank während der Kreditlaufzeit genehmigt wird, da diese Bank von dem Maxda-Kredit dadurch keine Ahnung haben muss und das Ratenausfallrisiko in diesem Fall einfach allgemein höher angesetzt wird. Ein Kredit ohne folgendem Schufaeintrag ist ab einem Nettoeinkommen von 1074 Euro über die Maxda-Kreditvermittlung möglich.

    Bis zu 250.000 Euro bei eigener Festlegung der Ratenhöhe

    Maxda verspricht auf der eigenen Webseite einen Kredit von bis zu 250.000 Euro vermitteln zu können. Die Kredithöhe, die Laufzeit und auch die monatliche Wunschrate entscheiden Sie. Ganz so traumhaft sieht die Wirklichkeit dann doch nicht aus. Wie bei jedem Kreditantrag haben Sie die Möglichkeit zwischen einzelnen Monaten zu wählen und auch der

    Kreditbetrag beginnt ab 3.000 Euro und wurde dann bis 250.000 Euro gestaffelt. Auch bei der von Maxda angegebenen Bearbeitungszeit lassen sich kleine Werbelügen nicht ausschließen, denn die Angabe liegt bei 2-3 Werktagen nach Einreichung der Unterlagen. Danach sollte das Geld innerhalb 5 Werktagen auf dem Konto eingehen.

    Wir haben insgesamt 13 Maxda-Kunden persönlich befragt
    Nach Angabe unserer 13 Testkandidaten, welche übrigens einen Kredit bei Maxda erfolgreich erhalten haben, lag die Bearbeitungsdauer bis zum Geldeingang deutlich höher. Diese lag nämlich in der Regel bei stolzen 3-5 Wochen und damit deutlich außerhalb der angegebenen Wartezeit, welche von Maxda angegeben wurde. Zudem wurden allen Testkandidaten beim Kreditabschluss eine Ratenausfallversicherung verkauft. Telefonisch wurde diese Versicherung quasi als „Must-Have“ zur Kreditvermittlung angepriesen. Diese Versicherung erhöht nämlich „die Wahrscheinlichkeit auf einen Kredit gewaltig“, wie es am Telefon hieß. Dass der Telefonist an der Vermittlung der Versicherung ebenfalls mitverdient war deutlich zu spüren.

    Häufig gestellte Fragen für die Maxda-Kreditvermittlung

    Können Renter und Beamte bei Maxda ebenfalls einen Kredit beantragen?
    Zweifelsfrei ja, solange das Nettoeinkommen die Grenze von 850 Euro monatlich überschreitet. Andernfalls besteht ja noch die Möglichkeit auf einen liquiden Bürgen bei Antragstellung zurück zu greifen.

    Welche persönlichen Angaben sind beim Antrag zu machen?
    Angaben wie Name, Geburtsdatum, Anschrift, Familienstand sowie Angaben zu Ihrer finanziellen Situation (Gehalt, Rente, Miete, Einnahmen, usw…) werden für eine Kreditvermittlung von Maxda benötigt.

    Welche Unterlagen werden beim Kreditantrag benötigt?
    Der unterschriebene Kreditantrag wie auch für Angestellte, Arbeiter und Beamte eine Kopie der letzten Lohnabrechnung, für Rentner eine Kopie des Rentenbescheids.

    Wie hoch kann ein Kredit ohne Schufa bei Maxda sein?
    Maximal ein Betrag von 5.000 Euro kann bei einem „Kredit ohne Schufa“ an den Kreditnehmer ausbezahlt werden.

    Entstehen bei einem Kreditantrag Bearbeitungsgebühren auch bei Ablehnung?
    Nein, sollte Ihr Kreditantrag abgelehnt werden, werden Ihnen keine Gebühren in Rechnung gestellt.

    Welche Erfahrungen haben Sie mit Maxda gemacht?

    Wir lieben es auf unserer Webseite echte Erfahrungsberichte zu lesen. Haben Sie einen Kredit erfolgreich oder nicht erfolgreich bei Maxda beantragt und möchten vielleicht andere Interessenten, welche ebenfalls auf diese Seite kommen darüber berichten? Dann freuen wir uns auf Ihren Erfahrungsbericht als Kommentar am Ende dieses Artikels. Scheuen Sie nicht die Kritik und schreiben Sie über Ihre Erlebnisse bei Maxda.

easycredit – „Kredit für Selbständige“

easycredit für Selbstständige


easycredit für Selbstständige

Das Unternehmen easyCredit gehört dem Verbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken an und ist einer der führenden Kreditanbieter in Deutschland. Seit dem Jahr 2003 wird das Kreditprodukt von easycredit von der TeamBank AG mit Sitz in Nürnberg vertrieben. easycredit wurde als Onlinestrategie gegründet, ist jedoch auch in allen Filialen der Volksbanken und Raiffeisenbanken beantragbar. Darlehen zwischen 1.000 Euro und 75.000 Euro sind bei easycredit auch für Selbstständige und Unternehmer möglich. Der Jahreszins bei easycredit ist ab 7 Prozent, bonitätsabhängig vergleichsweise hoch und bestimmt nicht die erste Wahl für Selbstständige, jedoch überzeugt meist der einfache und automatisierte Prozess wie auch die beworbene Online-Sofortzusage ohne Bearbeitungsgebühr bei kurzfristigem Kontoausgleich. Für eine Kreditumschuldung ist der Kredit von easycredit in der Regel jedoch nicht geeignet. Weitere Kreditanbieter aufrufen.

easycredit empfiehlt weiteren Antragsteller

Erfahrungsberichte zeigen, dass Selbstständige bereits positive Erfahrungen mit easycredit bei der Kreditaufnahme sammeln konnten. Es gibt bei easycredit allerdings die Einschränkung, dass die Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit nicht in voller Höhe als Haushaltseinkommen angerechnet werden können.
Zweiter Antragsteller hält zudem Gebühren und Zinsen niedrig
easycredit empfiehlt daher einen zweiten Antragsteller mit angestellter Tätigkeit, um die Chancen auf einen Kredit deutlich zu erhöhen. Wie bei allen anderen Banken, erhöht ein

weiterer Antragsteller die Bonität des gesamten Kreditantrages und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit am Ende auch erfolgreich vergeben werden kann. Da die Kredite von easycredit in der Regel einen bonitätsabhängigen Zins aufweisen, verringert ein zusätzlicher Antragsteller zudem auch noch die anfallenden Gebühren während der Kreditlaufzeit und macht den Kredit somit günstiger.

  • Kredithöhe zwischen 1.000 und 75.000 Euro
  • Darlehenslaufzeiten zwischen 12 und 84 Monaten
  • Flexible Anpassung der Raten bei sich ändernden Lebensumständen
  • Kostenlose Sondertilgungen jederzeit möglich
  • Effektiver Jahreszins beginnt bei 7 Prozent p. a., kann aber auch höher ausfallen.
  • Ein Prozent Zinsrabatt, wenn ein Fremddarlehen mit mindestens 5.000 Euro Volumen abgelöst wird.
  • Best-Preis-Garantie.
  • Ratenaussetzung ist ebenfalls zulässig.
  • Einmonatiges Rückgaberecht.
  • Prüfungsprozess garantiert Schutz vor Überschuldung.

Der Kredittest 4/2013 von Focus Online

„Kundenfreundlichster Ratenkredit“, „Bester Arbeitgeber“, „innovativer Online-Anbieter“
Das Unternehmen easycredit machte auf die Online-Redaktion von Focus im April 2013 wohl einen sehr positiven Eindruck, denn diese vergab an das Ratenkreditprodukt eine Wertung mit dem Titel „kundenfreundlichster Ratenkredit“ und erhielt sogar eine Auszeichnung dafür. Zahlreiche weitere Auszeichnungen erhielt das Unternehmen auch als „Bester

Arbeitgeber“, „innovativer Online-Anbieter“ und für die „gute Servicequalität“, welche von easycredit während dem Kreditprozess dem Kunden zur Verfügung gestellt wird.

„Great Place to Work des Jahres 2015“
Das Unternehmen easycredit wurde im Jahr 2015 ebenfalls zu den „besten Arbeitgebern in Deutschland“ ausgezeichnet. Im Wettbewerb wurden alle Branchen und Regionen erfasst und easycredit erhielt diese Auszeichnung für die Mitarbeiterzufriedenheit, Entwicklungsmöglichkeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Verliehen wurde diese Auszeichnung von „Great Place to Work Institut“ in Zusammenarbeit mit der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“.

Die häufigsten Fragen für »easycredit für Selbstständige«

Wie wird meine Bonität ermittelt?
Die Bonitätsprüfung bei easycredit für Selbstständige erfolgt aufgrund Ihrer persönlichen Angaben beim Kreditantrag, Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse in Kombination mit der Schufa-Auskunft und Anfragen bei weiteren Wirtschaftsauskunfteien, welche eng verwandt mit der Schufa sind.

Gibt es die Möglichkeit die Rate nachträglich zu senken?
Das ist bei easycredit ohne Weiteres durchaus möglich, denn das Unternehmen bietet die Möglichkeit, die Ratenhöhe an die jeweiligen finanziellen Gegebenheiten anzupassen. Eine Verlängerung des Darlehens ist jedoch nur unter bestimmen Voraussetzungen möglich und sollte einem bisherigen problemfreien Rückzahlungsverlauf nachstehen. Eine Verlängerung des Darlehens in dieser Form bringt weitere Gebühren mit sich, welche von easycredit je nach Kredit und Laufzeit berechnet werden.

Welche Laufzeiten sind beim Kredit bei easycredit denn möglich?
Bei easycredit werden die Kredite klassisch über 12-Monatszeiträume vergeben. 12, 24, 36, 48, 60, 72 und 84 Monaten sind bei Kreditantrag zu wählen. Je länger die Laufzeit des Kredites, desto attraktiver auch der monatliche Rückzahlungsbeitrag. Individuelle Vereinbarungen der Laufzeit außerhalb der Jahressätze sind bei easycredit leider nicht möglich.

Ist der beantragte Kredit bei easycredit zweckgebunden?
Nein, man könnte tatsächlich sagen, dass sich easycredit überhaupt nicht dafür interessiert wofür Sie das Geld am Ende ausgeben, da ein konkreter Autokredit oder ein Immobilienkredit von easycredit als Kreditprodukt gar nicht angeboten wird.

Wie kann ich das Darlehen bei easycredit beantragen?
Ein Kreditantrag kann offline über die deutschlandweiten Filialen der Volksbanken und Raiffeisenbanken beantragt werden oder ganz bequem online von zu Hause aus. easycredit ist einer der innovativsten Kreditinstituten in Deutschland und verfügt über eine der modernsten Online-Beantragungsstrecken, wenn es um Kredite geht. Direkte Online-Sofortzusage ohne jegliche Bearbeitungsgebühr über die Webseite von easycredit. TÜV-geprüfte und -zertifizierte Online-Bestellung. Außerdem erfahren Sie Ihren persönlichen Zinssatz sofort bei Ihrem Online-Kreditantrag.

Erfahrung mit easycredit in der Selbstständigkeit

Haben Sie in der Selbstständigkeit gute oder gar schlechte Erfahrungen mit easycredit gesammelt? Sie können uns und unseren Lesern Ihre Erfahrung als Kommentar am Ende der Seite hinterlassen. Wir freuen uns über Ihre Meinung und darüber, dass Sie andere Interessenten im Internet unterstützen.

Haben Sie sich eventuell gar nicht für einen Kredit bei easycredit entschieden?
Wurden Sie vom Angebot von easycredit nicht überzeugt und haben deshalb erst gar keinen Kredit beantragt? Teilen uns Ihre Meinung mit und scheuen Sie sich nicht auch mal eine Kritik bewusst auszusprechen. Wir lieben gesunde Diskussionen.

Freiberufliche Tätigkeiten

Bei Ihrer Gewerbeanmeldung entscheidet das Finanzamt darüber ob Sie als Freiberufler durchgehen oder ob Sie selbstständiger Unternehmer sind. In die Kategorie Freiberufler zählt jeder deren Beruf im Einkommenssteuergesetz unter den so genannten Katalogberufen geführt wird. Auch die sogenannten katalogähnlichen Berufe können dabei hinzu zählen.

Hat das Finanzamt Zweifel und ist sich nicht sicher ob Ihre Tätigkeit in diese Kategorie der Freiberufler fällt, entscheidet sich das Finanzamt in den meisten Fällen für eine gewerbliche Tätigkeit und leitet die Gewerbeanmeldung an das Gewerbeamt weiter. Dann fallen außerdem zu den regulären Steuern noch die Gewerbesteuern an und Sie können die vielen Vorteile die ein Freiberufler hat nicht nutzen.

Bei den sogenannten Katalogberufen handelt sich um freie Berufe. Der rechtliche Status dieser Berufe steht außer Frage und es ist auch nicht nötig, dass weitere Merkmale eines freien Berufs erfüllt werden. Nicht jeder kann sich einfach so als Freiberufler durch Angabe eines Katalogberufs einstufen lassen. Wichtig dabei ist der Nachweis der Ausbildung. Wer sich als Freiberufler einstufen lassen möchte, obwohl er keinem Katalogberuf angehört, muss auch seine Ausbildung bei der Gewerbeanmeldung anführen.

Welche Berufe zählen zu den freiberuflichen Tätigkeiten?

– die Heilberufe (dazu zählen Ärzte, Heilpraktiker, Hebammen, Heilmasseure oder Psychologen)
– die rechts-, steuerrechts- und wirtschaftsberatenden Berufe (dazu zählen Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerbevollmächtigte)
– die naturwissenschaftlichen und technischen Berufe (dazu zählen Ingenieure, Architekten, Lotsen, Handelschemiker)
– die Kulturberufe (dazu zählen Journalisten, Dolmetscher, Wissenschaftler, Künstler, Schriftsteller, Lehrer, Erzieher, Bildberichterstatter, Übersetzer).

Zu den Katalogberufen zählen aber nicht nur die Berufe, die im Einkommenssteuergesetz genannt sind, sondern auch die, die im Partnerschaftsgesellschaftsgesetz festgehalten sind. Das Partnerschaftsgesellschaftsgesetz in Deutschland regelt die Voraussetzungen für die spezielle Rechtsform der Partnerschaftsgesellschaft. In der Partnerschaftsgesellschaft können sich Angehörige von Freien Berufen zur Ausübung ihres Berufes zusammenschließen (§ 1 Abs. 1 PartGG). Sie haben gleichwohl auch die Wahl, andere Gesellschaftsformen wie zum Beispiel eine GmbH zu wählen.

Ohne Katalogberuf als Freiberufler eingestuft werden?

Ein selbstständiger Unternehmer, der mit seiner Tätigkeit keinem der im Einkommensteuergesetz zu findenden Katalogberufe angehört, kann dennoch ebenfalls als Freiberufler vom Finanzamt eingestuft werden. Möglich ist das immer dann, wenn dem Finanzamt deutlich gemacht werden kann, dass es sich bei der ausgeübten Tätigkeit tatsächlich um einen freien Beruf handelt. Zum einen gibt es die Möglichkeit, sich den katalogähnlichen Berufen zuordnen zu lassen. Zum anderen kann eine Erklärung Wunder wirken. Durch eine genaue Erklärung der Aufträge und durch eine Aufstellung bisheriger Auftraggeber lässt sich das Finanzamt oft überzeugen und nimmt die Einstufung als Freiberufler vor – mit allen steuerlichen und rechtlichen Vorteilen als klassischer Freiberufler.

Was sind die Vorteile als Freiberufler?

– Freiberufler müssen sich nicht mit dem Gewerbeamt herumschlagen.
– Freiberufler müssen sich nicht zwingend in der IHK oder der HWK registrieren lassen.
– Freiberufler müssen sich nicht im Handelsregister führen lassen.
– Das Schuldrecht des BGB kommt bei dieser Tätigkeit zum Einsatz.
– Freiberufler können steuerliche Vorteile für sich nutzen.

Kunde zahlt Rechnung doppelt

Bei diesem Thema fällt mir sofort ein Artikel auf N24 ein mit dem Titel „Plötzlich 1,7 Millionen Euro auf dem Konto„, den ich vor wenigen Tagen gelesen habe. Dabei ging es um einen Briten der bei dem regelmäßigen Abrufen seines Kontoauszuges bemerkt, dass er plötzlich umgerechnet etwa 1,7 Millionen Euro auf seinem Bankkonto hat. Ein Unternehmen ist hierbei wohl fälschlicherweise bei einer Überweisung ein Zahlendreher unterlaufen. In dieser Story war der Brite ein ehrlicher Mensch und meldete den Fehler sofort seiner Bank. Wenige Tage später wurde das Geld zurück gebucht und der junge Brite wurde mit einer Verzinsung über 250 Euro belohnt. Aber muss man derartige Fehler denn auch wirklich melden bzw. ist es eine Straftat doppelte Überweisungen einfach stillschweigend zu behalten?

Ich schätze das passiert fast jedem mal in seinem Geschäftsleben. Eine Rechnung wird einfach doppelt überwiesen oder ein Kunde überweist aus Versehen etwas mehr als er eigentlich sollte. Was tun Sie? Machen Sie den Kunden auf den Fehler aufmerksam? Eine Straftat stellt es definitiv nicht dar das Geld zu behalten oder eben dieses stillschweigend auf seinem eigenen Bankkonto zu belassen. Eventuell unterstellt der Kunde Ihnen im Nachgang „Unterschlagung von irrtümlich überwiesenen Bankguthaben in betrügerischer Absicht“ – Ihnen das vor Gericht zu beweisen wäre allerdings äußerst unwahrscheinlich. Vor allem kommt noch dazu, dass nach deutschem Gesetz der Tatbestand einer Unterschlagung erst vorliegt, wenn es um eine „nicht bewegliche“ Sache handelt. Fakt ist allerdings, dass der Kunde sich durchaus freuen wird, wenn Sie ihn darauf aufmerksam machen, dass er Ihnen zu viel Geld überwiesen hat. Je nachdem in welcher Branche Sie mit dem Kunden zusammen arbeiten und in welcher Beziehung Sie zu ihm stehen wird er bestimmt wieder bei dem nächsten Auftrag an Sie denken, denn ehrliche Menschen sind vor allem bei ihren Mitmenschen sehr beliebt. Fakt ist auch, dass wenn dem Kunden der Fehler auffällt Sie zur Erstattung des Geldbetrages auf jeden Fall verpflichtet sind. Angefallene Überweisungskosten oder gar etwaige Fahrtkosten zur Bank können im Regelfall nicht geltend gemacht werden.

Verjährung einer Falsch- oder Doppelüberweisung

Bei einer Falsch- oder Doppelüberweisung handelt es sich um einen Betrag, der grundsätzlich zurückgefordert werden kann. Er steht Ihnen ja nicht zu. Aber man kann von Ihnen nicht verlangen, dass Sie den Betrag ewig für die Herausgabe bereithalten (§194 Abs. 1 BGB). Deshalb verjährt der Anspruch nach 3 Jahren (§195 BGB). Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Jahr, das auf das Jahr folgt, in dem die Fehlüberweisung eingegangen ist (Also wenn Sie das Geld im Jahr 2011 erhalten haben, beginnt die Verjährung mit dem 01.01.2012 und endet am 31.12.2014. Ist das Geld im Jahr 2012 eingegangen, verschiebt sich alles um ein Jahr). Nach Ende der Verjährung gehört das Geld Ihnen.

Doppelüberweisungen von Banken

Im Jahr 2003 berichtete das Hamburger Abendblatt über eine Doppelüberweisung die von einer Bank ausgeführt wurde. „Hat eine Bank einen Überweisungsauftrag irrtümlich zweimal ausgeführt, so ist der Empfänger in jedem Fall zur Rückerstattung verpflichtet“. Dies gilt selbst dann, wenn der Empfänger tatsächlich noch eine weitere Forderung gegen den auf der Überweisung genannten Kontoinhaber haben sollte. Diese Grundsätze gehen aus einem Urteil des Frankfurter Oberlandesgerichts (OLG) hervor (Az.: 24 U 91/01). Kein Urteil was uns jetzt verblüffen würde, jedoch zeigt es, dass es nicht immer die Kunden sind die derartige Fehler zu verantworten haben. Falls dem geschädigten Bankkunden der Fehler nach der Verjährung auffällt, ist die Bank zur Erstattung verpflichtet. Ausnahmen natürlich in Einzelfällen.

Mahnung oder Inkasso, Kunde zahlt nicht?

In der Selbständigkeit werden Sie das mit Sicherheit noch öfter erleben. Sie haben einen Deal mit einem Kunden abgeschlossen, Ihre Arbeit sorgfältig erledigt, jedoch will der Kunde am Ende nicht zahlen. Die frechsten Kunden sind dann immer noch diejenigen die bei mehrfacher freundlicher Ansprache per Telefon oder sogar in einem persönlichen Gespräch immer wieder versprechen den Geldbetrag unverzüglich zu überweisen und es dann dennoch nicht tun. Wie können Sie nun effektiv auf den Kunden Druck ausüben, damit er den offenen Rechnungsbetrag so schnell wie möglich ausgleicht?

Gibt es noch andere Möglichkeiten für eine Einigung? Haben Sie Ihrem Kunden bereits eine Ratenzahlung angeboten? Wäre es für beide Parteien möglich die Forderung erstmal auszusetzen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder anzusprechen oder wäre es gar möglich eine Gegenleistung zu vereinbaren?

1. Setzen Sie den Kunden schriftlich in Zahlungsverzug und mahnen Sie ihn ab nachdem eine mündliche Abmahnung keine Wirkung hatte.
Zwar befindet sich ein Unternehmen bei einem B2B-Geschäft automatisch 30 Tage nach Rechnungsstellung in Verzug, jedoch sollten Sie ausdrücklich den Kunden schriftlich abmahnen falls der Geldbetrag immer noch nicht bei Ihnen eingetroffen ist.
2. Informieren Sie den Kunden ausdrücklich darüber, dass Sie weitere Schritte einleiten werden, wenn der Rechnungsbetrag zu einem bestimmten Termin nicht eingegangen ist. So weiß der Kunde, dass Sie es ernst meinen. Um weitere Kosten wie Inkassogebühren oder Verzugszinsen zu vermeiden, zahlen viele Kunden daraufhin auch.
3. Sie können nun ein Inkassobüro beauftragen oder einen Gerichtlichen Mahnbescheid beantragen, wenn eine Zahlung nicht mehr in Sicht ist.
Sollte der Kunde nach 1-2 Mahnungen noch nicht bezahlt haben, sollten Sie sich mit weiteren Schritten auseinandersetzen. Ein Inkassobüro oder gar ein Gerichtlicher Mahnbescheid kostet Sie weniger als Sie im ersten Moment wahrscheinlich glauben.

Das Gerichtliche Mahnverfahren – Mahnbescheid

Einen Gerichtlichen Mahnbescheid können Sie jederzeit für 25 Euro selbst bei Ihrem zuständigen Amtsgericht auch sofort online beantragen. Der Zahlungsunwillige erhält nun vom zuständigen Zentralen Mahngericht einen Mahnbescheid – auch bekannt als gelber Brief – er hat daraufhin 4 Wochen Zeit der amtlichen Mahnung zu widersprechen oder den offenen Betrag zu bezahlen. Widerspricht der Schuldner nicht während der festgesetzten Frist wird der Mahnbescheid vollstreckbar. Das amtliche Mahnverfahren ermöglicht somit die Vollstreckung einer Geldforderung ohne Klageerhebung, also auch ohne Urteil. Das Verfahren wird von einem Rechtspfleger oder sogar voll automatisiert durchgeführt, ohne dass geprüft wird, ob dem Antragsteller der Zahlungsanspruch tatsächlich zusteht, Beweismittel müssen bei der maschinellen Erfassung nicht mitgesandt werden.

Abmahnung durch Inkasso – Inkassobüro

Die Beauftragung eines Inkassobüro für kleinere oder auch größere Forderungen kostet nicht viel. In der Regel verdient ein Inkassobüro das meiste Geld an den Inkassogebühren die vom Schuldner erhoben werden. Diese kann bei bis zu 30 Prozent der Forderungssumme liegen. Sie als Gläubiger bezahlen üblicherweise lediglich etwa 10 Prozent des Streitwertes. Diese anfallenden Gebühren können Sie ebenfalls als Mahngebühren vom Schuldner mit einfordern. Hier eine Beispielrechnung: Der Schuldner hätte 3.500,01 Euro an den Gläubiger, also an Sie, zu zahlen und wird durch ein Inkassobüro nach Zahlungsverzug abgemahnt. Dann wäre bei der Anwendung eines Gebührensatzes von 1,3 die Gebühr zu entrichten, die auf einen Gegenstandswert von bis zu 4.000,00 € entfällt (1,3 x 252 € = 327,60 € (Nettobetrag )). Zahlt der Kunde nach einer Abmahnung durch das Inkassobüro jedoch immer noch nicht und wird nachfolgend ein Gerichtsverfahren unter Rechtsanwaltsbeteiligung gegen den Schuldner durchgeführt, dann darf für die außergerichtliche Tätigkeit des Inkassobüros nur ein Gebührensatz von 0,65 zu Grunde gelegt werden – (0,65 x 252 € = 163,80 € (Nettobetrag )). Sinnvoll ist es mit einem Inkassobüro in Ihrer Nähe ein kurzes Telefonat zu führen und sich eventuell sogar von zwei Büros zum Forderungsmanagement ein Angebot einzuholen.

Die Aktiengesellschaft als Unternehmensform für Selbständige

Zu den Kapitalgesellschaften zählt auch die Rechtsform der Aktiengesellschaft oder kurz AG genannt. Die Gründung einer Aktiengesellschaft ist lediglich für große Gründungsvorhaben geeignet. Wenn Sie als Startup eine AG gründen, ist ein hohes Startkapital von 50.000 Euro unumgänglich. Die Aktiengesellschaft ist die größere Schwester der GmbH und kann durchaus als Existenzgründer angegangen werden, um es Investoren leichter zu machen, sich sofort finanziell am Unternehmen zu beteiligen. Für die Gründung einer AG bestehen davor und danach hohe formale Anforderungen. Die Haftung ist bei der Aktiengesellschaft auf das Firmenvermögen beschränkt.

Aktiengesellschaft selbst gründen?

Die Aktiengesellschaft ist eine weitere Form der Kapitalgesellschaft. Die Gründung einer AG kann auch für ein Ein-Mann-Unternehmen erfolgen. Dies wird als kleine Aktiengesellschaft oder Ein-Personen-AG bezeichnet.

Wenn Sie eine AG gründen, muss der Name der Gesellschaft die Bezeichnungen „Aktiengesellschaft“ oder eine allgemeingültige Abkürzung enthalten. Zudem ist ein in Gesellschaftsvertrag beziehungsweise eine Satzung bei der Gründung der Aktiengesellschaft zu erstellen und notariell zu beurkunden. Die Satzung des Gesellschaftsvertrags muss enthalten:

  • das Unternehmen und den Sitz der Aktiengesellschaft
  • den Gegenstand der Aktiengesellschaft; namentlich ist bei Industrie- und Handelsunternehmen die Art der Erzeugnisse und Waren, die nach der Gründung der AG hergestellt und gehandelt werden sollen, näher zu beschreiben
  • die Höhe des Grundkapitals zur Gründung der Aktiengesellschaft
  • die Zerlegung des Grundkapitals entweder in Nennbetragsaktien oder in Stückaktien, bei Nennbetragsaktien deren Nennbeträge und die Zahl der Aktien jeden Nennbetrags, bei Stückaktien deren Zahl, außerdem, wenn mehrere Gattungen bestehen, die Gattung der Aktien und die Zahl der Aktien jeder Gattung
  • ob die Aktien der Aktiengesellschaft auf den Inhaber oder auf den Namen ausgestellt werden
  • die Zahl der Mitglieder des Vorstands oder die Regeln, nach denen diese Zahl festgelegt wird.

Die Gründung einer Aktiengesellschaft erfolgt in mehreren Schritten unter notarieller Begleitung, welche gesetzlich vorgeschrieben ist.

  • Wenn Sie eine Aktiengesellschaft gründen, erfolgt zunächst die Feststellung der Satzung des Gesellschaftsvertrags.
  • Dann muss zur Gründung der Aktiengesellschaft das Grundkapital aufgebracht werden.
  • Nach der Gründung der Aktiengesellschaft erfolgt die Bestellung der Organe wie des Aufsichtsrats und der Abschlussprüfer. Der Aufsichtsrat ernennt dann den Vorstand.
  • Sodann muss die Teileinzahlung des Kapitals zur Gründung der AG erfolgen.
  • Erstattung des Gründungsberichts: Die Gründer müssen über die Gründung der AG berichten. Dieser Bericht wird von Vorstand und Aufsichtsrat geprüft.
  • Zur Gründung einer AG gehört auch eine Gründungsprüfung durch eine dritte fachkundige Stelle bspw. einen Wirtschaftsprüfer.
  • Wenn Sie eine AG gründen, muss diese ins Handelsregister eingetragen werden. Damit wird die AG rechtskräftig. Für alle vorher eingegangenen Verbindlichkeiten haften die Gesellschafter der Aktiengesellschaft persönlich.

Folgepflichten einer Aktiengesellschaft

Nach der Gründung einer Aktiengesellschaft ist mindestens einmal pro Jahr eine Hauptversammlung einzuberufen, die über zahlreiche Rechte wie die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat oder über die Genehmigung des Jahresabschlusses verfügt. Ab einer bestimmten Größe der Aktiengesellschaft ist die Prüfung der Jahresabschlüsse per Gesetz vorgeschrieben.

Steuern für eine Aktiengesellschaft

  • Für die Aktiengesellschaft wird Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer erhoben.
  • Auf Ausschüttungen müssen die Anteilseigner Kapitalertragsteuer zahlen.

Unternehmergesellschaft UG als Unternehmensform für Selbständige

Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), kurz UG – umgangssprachlich auch als sogenannte Mini-GmbH und 1-Euro-GmbH bekannt – wurde in Deutschland im Zuge der Reform des GmbH-Rechts durch das am 1. November 2008 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen als existenzgründerfreundliche Variante der herkömmlichen GmbH eingeführt.

Die in § 5a GmbHG geregelte Unternehmergesellschaft stellt keine neue Rechtsform dar. Vielmehr handelt es sich um eine GmbH mit einem geringeren Stammkapital als dem für die gewöhnliche GmbH vorgeschriebenen Mindeststammkapital von 25.000 Euro und mit einem besonderen Rechtsformzusatz. Die UG ist eine juristische Person, voll körperschaftsteuer- und gewerbesteuerpflichtig, und sie muss wie auch bei der GmbH ihre Jahresabschlüsse nach Maßgabe der §§ 325, 326 HGB veröffentlichen. Die UG kann mit einem Stammkapital von lediglich einem Euro gegründet werden. Sie kann, wie teilweise andere Gesellschaftsformen auch, gemeinnützig sein (dann: gUG (haftungsbeschränkt)), wenn sie die dafür geltenden Voraussetzungen erfüllt.

Die UG hat trotz ihrer sperrigen Firmierungsform vor allem in Kreisen von Existenzgründern Beliebtheit gefunden. Zum 1. Januar 2012 existierten insgesamt 64.371 solche Gesellschaften, unter Hinzurechnung bereits in eine GmbH umgewandelter Gesellschaften und der UG & Co. KG sogar bereits 76.377. Die britische Limited, welche in Deutschland eine Zeit lang im Trend lag, hat seither massiv an Bedeutung verloren.

Die im Gesellschaftsvertrag festgelegten Nennbeträge der Geschäftsanteile der Gesellschafter − das sogenannte Stammkapital − müssen nach der Gründung und vor der Anmeldung zum Handelsregister (§ 5a Abs. 2 GmbHG) erbracht werden, damit die Unternehmergesellschaft eingetragen wird. Das Stammkapital insgesamt muss mindestens einen Euro betragen. In der Gründungspraxis werden meist Beträge bis zu 1.000 Euro gewählt, was aber die Bonität der Gesellschaft beeinträchtigen könnte. Ab 25.000 Euro wird keine UG mehr gegründet, sondern eine GmbH im ursprünglichen Sinne (§ 5a Abs. 1 S.1 GmbHG). Im Gegensatz zur GmbH sind keine Sacheinlagen zulässig. Das Stammkapital muss sofort in voller Höhe als Bareinlage eingezahlt werden (§ 5a Abs. 2 GmbHG). Ist Kapital in Höhe von 12.500 Euro vorhanden, kann damit entweder eine UG (haftungsbeschränkt) mit Stammkapital von 12.500 Euro gegründet werden oder eine GmbH im ursprünglichen Sinne, bei der nur die Hälfte des Stammkapitals von mindestens 25.000 Euro einbezahlt werden muss. Der Unterschied liegt im Insolvenzfall: Bei der GmbH besteht die Pflicht der Gesellschafter, den Fehlbetrag zu 25.000 Euro Stammkapital noch zu erbringen, in der UG hingegen nicht.

Das Musterprotokoll sieht vor, dass der gründende Gesellschafter die Gründungskosten selbst tragen muss, wenn diese das Kapital der Gesellschaft übersteigen. Ausnahmen sind natürlich ausgeschlossen.

Erfolgreiche Rückerstattung von Beiträgen bei der Krankenkasse als freiwillig Versicherter

Krankenkasse für Selbstständige


Commerzbank für Selbstständige

In meinem ersten Anlauf in die erfolgreiche Selbstständigkeit nahm ich den Weg zur Krankenkasse nicht so genau und ignorierte die ersten Monate das Schreiben der Krankenkasse zum Einkommensnachweis. Blauäugig und jung wie ich war, erhielt ich nach 8 Monaten die Zwangseinstufung und die Mahnung zur Zahlung des rückwirkenden monatlichen Betrages von insgesamt 5.348 Euro inklusive Mahngebühren, welche ebenfalls nochmal 6 Euro je versäumter Monatszahlung betrugen. Die Mahngebühren von 6 Euro je versäumter Monatszahlung ist danach jeden Monat fällig, bis die jeweilige Monatszahlung bei der Krankenkasse ausgeglichen ist. Laut dem Schreiben der Krankenkasse wurde ich auf den höchsten Beitragssatz eingestuft, also auf 708 Euro monatlich, da in Deutschland die gesetzliche Krankenkassenpflicht besagt, dass die Krankenkasse mithilfe des Gesetzgebers den Höchstbetrag einfordern kann, falls der „freiweillig Versicherte“ nicht innerhalb 3 Monaten dem Einkommensnachweis nach geht. Also so freiwillig ist die „freiwillige Krankenversicherung“ gar nicht. Ich setzte mich nach dem Schreiben mit der zuständigen Person aus dem „Zahlungen & Beiträge“-Büro der Krankenkasse auseinander, um die monatlichen Beiträge zu korrigieren. Während dem Telefonat stellte sich heraus, dass eine rückwirkende Korrektur der Beiträge nach der Zwangseinstufung nicht mehr möglich sei. Ich könnte jedoch nach dem

Einsenden der Einkommensanfrage meinerseits, die monatlichen Beiträge für die anfallenden kommenden Monate anpassen lassen. Zu diesem Zeitpunkt hätte die zuständige Frau für die Beitragsberechnung mich niemals auf die Möglichkeit der Beitragsentlastung hingewiesen, welche auf meinen Fall tatsächlich zugetroffen hat. Stattdessen wimmelte mich die Frau einfach mit der Bitte um Zahlung des Gesamtbetrages am Telefon frech ab.

So wollte ich das nicht stehen lassen und habe mir verschiedene Gerichtsurteile ähnlicher Fälle angesehen. Bei dem Urteil des LSG Berlin im März 2002 (L 15 KR 286/01, S 87 KR 1143/01) spielte unter anderem eine Rolle, dass dem Kläger keine Beitragsbescheide zugegangen waren. Bezüglich der Vorschrift des § 240 Abs. 4 Satz 3 SGB V, aus der hergeleitet wird, dass Veränderungen der Beitragsbemessung erst in dem Monat nach der Vorlage des Nachweises wirksam werden, ging das Gericht davon aus, dass ohne Beitragsbescheide schon das Tatbestandsmerkmal der Beitragsbemessung fehle. So etwas konnte ich leider nicht nachweisen und deshalb war ich gesetzlich in der Pflicht das Geld zu bezahlen.

Beitragsentlastung aufgrund sozialer Härte
Ich übersendete der Krankenkasse ein Schreiben mit der Bitte um rückwirkende Reduzierung meiner Mitgliedsbeiträge, mein Passfoto, meine korrekte Einkommensanfrage wie auch meine Gewerbeanmeldung. Während dieser Zeit erhielt ich einen neuen Ansprechpartner im „Zahlungen & Beiträge“-Büro der Krankenkasse. Dieser verwies mich auf eine Beitragsentlastung aufgrund sozialer Härte. Das ist tatsächlich ein Verfahren bei einigen Krankenkassen, welche es Selbständigen bzw. freiwillig Versicherten erlaubt, Mitgliedsbeiträge auch rückwirkend erheblich senken zu lassen. Vorallendingen für Gründer und Menschen mit schweren sozialen Schicksalsschlägen ist dieses Verfahren angedacht.

Aus 5.348 Euro wurden nun 1.028 Euro!

Eine Reduzierung der Krankenkassenbeiträge aufgrund sozialer Härte ist jedoch nicht möglich, wenn eines oder mehrerer der nachfolgenden Kriterien erfüllt sind:

1. Die Hälfte der beitragspflichtigen Einnahmen der Bedarfsgemeinschaft entspricht oder überschreitet einen Betrag von 2.073,75 Euro; bei der Ermittlung der Einnahmen können unter Umständen Freibeträge für Kinder abgezogen werden (pro Kind sind das 553 Euro)

2. In der Bedarfsgemeinschaft – Ehefrau und Kinder – liegen zu versteuernde Einnahmen aus Kapitalvermögen bzw. Vermietung und Verpachtung vor. Auch wenn diese negativ sind, kann eine rückwirkende Beitragsanpassung über dieses Verfahren nicht erfolgen.

3. Ihr Vermögen bzw. das Ihres Ehepartners übersteigt jeweils einen Betrag von 11.060 Euro (z.B. Ersparnisse), hat das zur Folge, dass ein sozialer Härtefall nicht gegeben ist und eine rückwirkende Beitragsanpassung in diesem Fall nicht möglich sein kann.

Sind die Voraussetzungen für die Beitragsentlastung aufgrund sozialer Härte erfüllt, kann die jeweilige Krankenkasse mit dem Monat nach Eingang des Antrags die Beiträge auch rückwirkend reduzieren. Lassen Sie sich dabei nicht von Mitarbeitern der Krankenkasse abwimmeln und räumen Sie sich das Recht auf Reduzierung der Mitgliedsbeiträge ein, falls Sie den Kriterien entsprechen.

Haben Sie ähnliche Erfahrungen mit Krankenkassen gemacht? Dann lassen Sie es mich und andere betroffene Personen wissen und hinterlassen Sie weiter unten einen Kommentar mit Ihrer kurzen Geschichte.

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